Wissenswertes rund um den Jahreswagen

Viele Autokäufer stehen vor der Entscheidung, ob sie sich für den Kauf eines Neuwagens oder für den Kauf eines Gebrauchtwagens entscheiden sollen. Beide Alternativen haben ihre Vor- und Nachteile. Der Kauf eines Neuwagens hat den Vorteil, dass noch kein Verschleiß vorhanden ist und somit auch erst später mit Reparaturen etc. gerechnet werden muss. Zudem kann man sich das Auto nach den eigenen Wünschen zusammen stellen lassen.

Der Nachteil ist natürlich der vergleichsweise hohe Preis im Vergleich zum Gebrauchtwagen. Der Gebrauchtwagen ist zwar preiswerter, aber dafür ist der Verschleiß bereits höher als beim Neuwagen und man muss als Käufer die Ausstattungs-Variante nehmen, die beim Händler gerade „zufällig“ angeboten wird. Aus diesem Grund bietet sich einen Jahreswagen für viele als die beste Lösung an. Einerseits ist die Abnutzung noch relativ gering, wobei man hier natürlich auch auf die Laufleistung achten muss und andererseits ist bei einem Jahreswagen der Wertverlust, der im ersten Jahr extrem hoch ist, bereits berücksichtigt. So ist es nicht nur möglich, die verschiedensten Modelle und Ausstattungen in großer Anzahl zu finden, sondern auch das Preisgefüge ist beim Jahreswagen sehr gut.  

Die Finanzierung beim Jahreswagen

Um den Kunden die Kaufentscheidung zu erleichtern und die Bonität zu schonen, kann man auch bei Jahreswagen bei vielen Händlern eine Finanzierungsvermittlung, meist über die Hausbank erhalten. Sollte man keine Finanzierung über den Händler wünschen, ist es auch jederzeit möglich, einen Ratenkredit bei der eigenen Bank in Anspruch zu nehmen, um sich einen Jahreswagen anzuschaffen. Beim Händler muss man sich zwischen Leasing und dem Autokredit entscheiden, wobei das Leasing sich im Grunde entweder nur für Privatpersonen rentiert oder aber dann sinnvoll ist, wenn eine monatlich relativ geringe Belastung in Form der Leasingrate deutlich im Vordergrund steht. Der Bankkredit kann sogar manchmal günstiger als der Autokredit vom Händler sein, denn nutzt man den Ratenkredit seiner Hausbank kann man noch einen Barzahlerrabatt beim Händler bekommen und so die Darlehenssumme um zehn bis zu 20 Prozent reduzieren.

Die notwendigen Versicherungen

Nicht vergessen darf man im Zusammenhang mit dem Kauf des Jahreswagens natürlich auch die notwendigen Versicherungen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist als Pflichtversicherung unerlässlich und muss bereits bestehen, bevor man das neue Fahrzeug zum ersten Mal im Straßenverkehr bewegt. Die Voll- oder Teilkaskoversicherung kann zwar theoretisch auch später noch abgeschlossen werden, was aber aufgrund der stets vorhandenen Schadensrisiken keinesfalls zu empfehlen ist. Da die meisten Jahreswagen natürlich noch einen vergleichsweise hohen Wert haben, empfiehlt sich der Abschluss einer Vollkaskoversicherung als Erweiterung der Teilkasko, auch wenn der Beitrag natürlich bei der Vollkasko (deutlich) höher als bei der Teilkaskoversicherung ist.

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